AKTUELLES

Frankfurter Apfelweinmesse wird größer - erstmals 

FNP, 15. November 2017

VON Andrea Möller Für die „Cider World ’18“, die bisher als „Apfelwein International“ firmierte, hat sich der Veranstalter allerhand Neues einfallen lassen. So erstreckt sich die Messe erstmals über zwei Tage. Außerdem gibt es den neu geschaffenen „Cider World Award“, und die „Cider Week“ soll größere Auswahl bieten.

Der Veranstaltungsort mit dem Gesellschaftshaus Palmengarten bleibt derselbe wie bisher.

Frankfurt Apfelwein kommt bei den Hessen besonders oft ins Glas. Natürlich wird das Getränk auch in anderen Bundesländern ausgeschenkt – sowie jenseits der deutschen Grenzen. Die Engländer bezeichnen es allerdings als Cider, während sich die Franzosen ihren Cidre schmecken lassen. „Cider ist weltweit das am stärksten wachsende Getränkesegment“, sagt Michael Stöckl. Deshalb hat er die „Apfelwein International“, die von ihm veranstaltete Messe, in „Cider World“ umgetauft. Zudem geht das Event im nächsten Jahr erstmals an zwei Tagen über die Bühne: Somit wird das Gesellschaftshaus des Palmengartens am 14. und 15. April ganz im Zeichen des Ciders stehen.

Sonntags liegt der Schwerpunkt nach wie vor auf den Konsumenten. Bei der Preview am Samstag hingegen können Groß- und Einzelhändler sowie Sommeliers ausgewählte Produkte probieren. Mit den präsentierten Weinen bewerben sich die Hersteller nämlich um den „Cider World Award 2018“. Der neu geschaffene Preis geht in Form der „Cider World Medal 2018“ an die Gewinner in vier Kategorien: "Cider still" und "Cider sparkling" gehören genauso dazu wie "Cider flavoured & mixed". „Die dritte Sparte haben wir für exotische Spezialitäten vorgesehen“, erklärt Stöckl. „Es gibt ja zum Beispiel gehopften Apfelwein oder mit Ingwer verfeinerten Cider.“ Die vierte Kategorie nennt sich "Apfeldessertweine", umfasst Ice Cider und Produkte nach Art eines Sherrys oder Portweins.

Fachjury entscheidet Wer die Medaillen in Empfang nehmen kann, entscheidet eine mehrköpfige Fachjury. Mit dabei ist etwa Prof. Dr. Frank Will vom Institut für Weinanalytik und Getränkeforschung der staatlichen Hochschule Geisenheim. „Diese hat den ,Cider World Award‘ schließlich maßgeblich mitgestaltet.“ Zum Expertenkreis zählen auch Torben Toldam-Andersen, Professor für Obstbau an der Universität in Kopenhagen, Peter Mitchell von der Cider & Perry Academy in England sowie weitere Fachleute aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Spanien. „Gemeinsam bilden sie eine Jury, die es so noch nicht gegeben hat.“ Neben der „CiderWord Medal“ erhalten die Gewinner übrigens eine wissenschaftliche Analyse der eingereichten Getränke.

Unter den potenziellen Preisträgern könnten sich auch einige Iren befinden. Immerhin bildet ihre Heimat das Gastland der nächsten Messe. „In Irland, einem Mutterland des Ciders, gibt es tolle Produkte aus kleinen Manufakturen“, weiß Stöckl. Von der Grünen Insel reisen elf Hersteller nach Frankfurt – darunter bekannte Erzeuger wie Finnbarra Cider aus Cork. Insgesamt erwartet der Veranstalter für 2018 wieder mehr als 90 nationale und internationale Aussteller. Produzenten aus Frankreich, Italien und Spanien haben sich schon angemeldet. „Das gilt auch für einen japanischen Teilnehmer und zeigt, welch enorme Bedeutung die Messe bei ihm hat.“ Aus Fernost anzureisen sei ja mit erheblichen Kosten verbunden.

Vorverkauf hat begonnen In den Tagen vor dem Event ist auch wieder die „Cider Week“ geplant. Sie beginnt am 7. April und soll ein größeres Angebot als bisher umfassen. „Wir möchten das Thema nicht nur in einschlägigen Lokalen widerspiegeln, sondern auch internationalen Gastronomen schmackhaft machen.“ Während die Website für die „Cider Week“ erst Anfang 2018 freigeschaltet wird, hat der Kartenvorverkauf für die „Cider World“ bereits begonnen: unter www.cider-world.com.

 

Unternehmer Thorsten Dorn will endlich Konzepte umsetzen.

Frankfurter Apfelweinmuseum:       „Es hängt an der Stadt!“ 

Extra Tipp, 11. November 2017

Schöppsche-Kenner Thorsten Dorn in einer Ebbelwoi-Wirtschaft: „Wir wollen endlich das Apfelweinmuseum eröffnen und uns selbst tragen. Es fehlt nur die Genehmigung“, sagt er.  Foto© jdr

 

Von Janine Drusche 

Seit Jahren planen Förder- und Trägerverein des Deutschen Apfelweinmuseums ein solches in der Frankfurter Innenstadt. Ein Konzept zur Selbstfinanzierung im Ratskeller liegt dem Liegenschaftsamt seit Monaten vor. Dort ist aber immer noch keine Entscheidung gefallen.

Vor rund sechs Jahren fasste eine Handvoll Apfelwein-Liebhaber den Entschluss, ein Museum zum Stöffsche in der Mainmetropole zu eröffnen. Gibt es solche bereits in Frankreich, England und Spanien, so hinken Deutschland und die Apfelweinhochburg Frankfurt bislang hinterher. „Das wollen wir ändern, schließlich liegt in Hessen das Herz des Apfels“, sagt Unternehmer Thorsten Dorn, Gründungsmitglied des Gewerbevereins Alt-Sachsenhausen und des Förder- und Trägervereins des Deutschen Apfelwein-museums. Mit im Boot sitzen unter anderem der Rödelheimer Kelterer Günter Possmann und PR-Guru Jürgen Aha, die derzeit darauf hoffen, dass ihr Apfelweinmuseum 2018 bereits im Ratskeller am Römerberg eröffnet werden kann.

Laut Info-Flyer ist das bereits beschlossene Sache. Der läuft allerdings in der dritten Auflage. Anvisiert hatten die Gründer des Apfelweinmuseums schon eine Eröffnung 2016, vorher sogar noch früher. Das ehemalige Tanzlokal "Paradieshof" in Alt-Sachsen-hausen stand als Räumlichkeit zur Debatte, doch die Stadt Frankfurt erteilte eine Absage. Auch aus dem "Haus Schildknecht" am Hühnermarkt wurde kein Zuhause für den Apfelwein und zugehörige Utensilien. „Deshalb konzentrieren wir uns jetzt voll und ganz auf den Ratskeller. Eine Stadt wie Frankfurt braucht ein Museum für ihr Nationalgetränk. Wenn nicht mitten auf dem Römerberg, wo dann?“, sagt Thorsten Dorn. Nun liege dem Liegenschaftsamt seit Monaten das haarklein geplante Konzept – auch zur Selbstfinanzierung, ohne Unterstützung seitens der Stadt – des Museums im Ratskeller vor.

„Aber wir haben noch immer keine Antwort, ob wir den Ratskeller künftig nutzen können. Ich habe sehr oft nachgehakt, denn wir sitzen auf heißen Kohlen. Eigentlich hätte unser Konzept längst beim Stadtparlament besprochen werden sollen, aber passiert ist noch nichts. Dabei haben wir ja alles: Das Konzept steht und mehrere hunderttausend Euro Sponsorengelder wurden uns auch zugesichert.“ Ständig werde einer der Initiatoren auf den Stand der Dinge angesprochen: „Doch wir können nichts sagen. Wir hängen in der Luft. Und das, obwohl uns schon zwei Gastronomen zugesagt haben, das Museum zu tragen“, sagt Dorn: „Das ist unbefriedigend! Die Stadt steckt Millionen in ein Romantikmuseum, gibt uns aber keine Chance, unseren heimischen Apfelwein zu präsentieren“, so Dorn.

Auf Nachfrage des EXTRA TIPPs sagte Stadtrat Jan Schneider, zuständiger Dezernent fürs Liegenschaftsamt: „Bislang ist das Apfelweinmuseum nur eine Idee.“ Das ärgert Dorn: „Wir haben zu dem Konzept sogar Architekturpläne eingereicht und sind weit entfernt davon, nur eine Idee zu sein. Im Gegenteil, es ist alles durchgeplant und kalkuliert!“ Doch das spielt im Büro des Stadtrats keine Rolle: Eine Arbeitsgruppe prüfe das Konzept auf langfristige Tragfähigkeit, so Sprecherin Elke von Busekist. Wie lange das noch andauert, sei nicht abzusehen. Durch Umstrukturierungen im Amt käme es zu Verzögerungen in den Abläufen. Außerdem gäbe es viele gute Konzepte für die Liegenschaft, man müsse sehen, was am ertragreichsten sei.

Mit einer Eröffnung des Museums 2018 ist also vorerst nicht zu rechnen.

FAZ, 15. Juli 2017

Rhein-Main Extra Tipp, 16. April 2017

Unser Stand auf der 9. Internationalen Apfelweinmesse im Gesellschaftshaus Palmengarten am 26. März 2017 - Schön war's!

               Gastland 2017 war Dänemark.

Frohes Neues Jahr 2017!

20. Dez. 2016 Traditionelles Vereins-Treffen       auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt

Vielen Dank, an alle, die dabei waren!!

Es war ein schönes Treffen, in lustiger Runde und mit herrlichem Bilck auf den Markt, das alte Karusell, den Römer und den großen, leuchtenden Weihnachtsbaum.

 

Fröhliche Weihnachten an alle Leser und Besucher unserer Seite :-)

FAZ, 15. Oktober 2016

FR, 13. Oktober 2016

30. September 2016 in Wiesbaden

Eine Delegation von Träger- und Förderverein besuchte das Stadtmuseum Wiesbaden (v.l.n.r.: Jürgen Aha, Thorsten Dorn, Udo Mann, Günter Possmann und Claudia Manns). Hier wurde auch ein Gewölbekeller zum Museum. Sehr interessant und einen Besuch wert! Und nach dem Museumsbesuch bietet sich ein Besuch im Wiesbadener Ratskeller an, der sich um die Ecke befindet ;-)

FNP, 31. Mai 2016

FAZ, 27. Mai 2016

FNP, 20. Mai 2016

Neue Sammlung für das Deutsche Apfelweinmuseum

Frau Schöne von Karben und Vorstandsmitglied Fritz Koch

Am 16. März 2016 übergab Frau Schöne von Carben, Tochter der verstorbenen Volksschauspielerin Liesl Christ, dem Förderverein eine Sammlung von Bembeln vom Volkstheater und der HR-Produktion Zum Blauen Bock.

Diese Schenkung beinhaltet rund 35 Apfelwein-

krüge aller Größen, einige Apfelweinbecher und Gläser. Viele der Stücke sind einzigartig, da sie für besondere Anlässe gefertigt wurden, wie Geburtstage oder das Jubiläum des Volkstheaters.

 

Der Verein wird die Stücke in seine Sammlung aufnehmen und entsprechend archivieren, um sie im geplanten Museum ausstellen zu können. Wir sind weiterhin auf der Suche nach Objekten, Bildern oder Dokumenten, die für die Darstellung der Geschichte des Apfelweins, seiner Kultur und Herstellung relevant sind.

 

 

Haben Sie gut erhaltene Gläser und Krüge rund um den Apfelwein, die Sie dem Deutschen Apfelweinmuseum als Ausstellungsstücke spenden möchten, dann melden Sie sich bei uns: Kontakt

und/oder werden Sie Mitglied... wir freuen uns!

Die 8. Internationale Apfelweinmesse:

APFELWEIN WELTWEIT

Sie fand statt am 10. April 2016

im Gesellschaftshaus Palmengarten Frankfurt

Gastland 2016 war Japan

Apfelwein Weltweit &                                                                      Deutsches Apfelweinmuseum  

Die Gründer der Apfelweinmesse "Apfelwein Weltweit", Michael Stöckl und Andreas Schneider, beschließen mit dem Träger- und Förderverein Deutsches Apfelweinmuseum eine intensivere Zusammenarbeit.

v.l.n.r.: Michael Stöckl von der Landsteiner Mühle, Günter Possmann, Sprecher des Trägervereins und Andreas Schneider vom Obsthof am Steinberg

Pressetermin im Ratskeller am 19. Nov. 2015

Bei diesem Treffen wurden erstmals unsere Pläne für eine Nutzung des Ratskellers und Römerkellers der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Pläne finden Sie unter dem Reiter "Das Museumskonzept".

v.l.n.r.: Michael Stöckl (Apfelwein Weltweit), Günter Possmann, Stadtrat a. D. Prof. Dr. Hilmar Hoffmann, Honorarkonsul Klaus Sturmfels, Andreas Schneider (Apfelwein Weltweit)

FNP, 9. November 2015

6. November 2015

Der Trägerverein Deutsches Apfelweinmuseum hat einen neuen Vorstand gewählt:

v.l.n.r.: Claudia Manns (Förderverein), Sidra-Spezialist Eduardo Vazquez Coto, Sachsenhausen-Urgestein Thorsten Dorn, Neuer Sprecher Günter Possmann und Rechtsanwalt Dr. Klaus Engfer. Mit-Initiator Jürgen Aha steht dem neuen Vorstand nicht mehr zur Verfügung. Weiterhin (o. Abb.): Margita Prinzessin zu Ysenburg-Wächtersbach und Büdingen, Landrat a.D. Horst Schnur, Architekt Udo Mann und die ehemalige Apfelweinkönigin Christina Gerlitz.