AKTUELLES

Frankfurt feierte die Neue Altstadt 28.-30.9.

Am letzten Wochenende hatten wir einen sehr schönen Info-Stand, schräg gegenüber dem Eisernen Steg, in Verbindung mit dem AltstadtForum.

Viel Publikum wurde angezogen und man freute sich über das Weinangebot des AltstadtForums.

Die Schlange an unserem Stand riss nur selten ab :-))

2. Global Cider Forum 5./6.9.2018

Internationale Fachkonferenz zum Cider-Markt, zu Produkten und Trends / Schirmherrin: Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner / Ministerpräsident Volker Bouffier eröffnet die Veranstaltung.

Cider boomt: Das Marktforschungsinstitut Allied Market Research sagt dem weltweiten Markt bis 2023 eine jährliche Wachstumsrate von 6,1 Prozent voraus – damit wächst der Cider-Markt im  Vergleich zu anderen alkoholischen Getränken am stärksten. Dem Boom trägt das Global Cider Forum Rechnung: Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr lädt der europäische Dachverband der Cider- und Fruchtweinhersteller AICV jetzt zum zweiten Mal Hersteller, Zulieferer und alle Interessierten zu der internationalen Fachkonferenz rund um das Thema Cider ein – am Donnerstag, 6. September 2018, von 9 bis 17 Uhr, in der Frankfurt School of Finance.

Goldener Apfel 2018: Hessens bester Streuobstwiesen-Schützer gesucht

Frankfurter Apfelweinfestival 2018         10.-19.August 2018 

Gold zum Trinken – eine Hommage an den Apfelwein

Die Apfelweinkultur macht schon seit eh und je einen großen Teil des Lebensgefühls der Stadt aus. So feiern Frankfurter und deren Besucher ihr Nationalgetränk mit einem eigenen Apfelweinfestival und einem bunten Bühnenprogramm. Traditionelle Schoppen aus alten Apfelsorten werden ebenso angeboten wie trendige Mixgetränke und Cocktails mit Apfelwein. Auch originelle Apfelwein-Merchandise-Artikel können am Roßmarkt erworben werden. Wer seine eigene Apfelwein-Ausrüstung besitzen möchte, findet hier vom gerippten Ebbelwei-Glas, über Schoppendeckel bis hin zum Bembel allerlei, um sich die Apfelweintrinkkultur mit nach Hause zu nehmen.

 

Ort: Roßmarkt

 

Öffnungszeiten:
Sonntag – Donnerstag: 11.00 – 23.00 Uhr, Freitag + Samstag: 11.00 – 24.00 Uhr

Fraa-Rauscher-Ampel für Alt-Sachsenhausen

„Eine schöne Idee für den Eingang zum Viertel“, findet Bürgermeister Uwe Becker. Der Kämmerer ist dem Vorschlag nicht abgeneigt. Er schlägt vor: „Sie sollte einen Bembel in der Hand halten.“ Möglich wär's, wie die gerade beschlossene Dauer-Homo-Ampel an der Konsti (kommt zum CSD Ende Juli) zeigt. Und: Die Kosten wären mit 1500 Euro überschaubar.

 

Ein Wunsch, der auch Wirtschaftsdezernent Markus Frank (49, CDU) am Herzen liegt. Zuletzt gab der CDU-Mann in der Stadtverordnetenversammlung eine Liebeserklärung für das urige Quartier ab, lobte die „wunderbare Apfelweinkultur“ früherer Tage.

 

Für Alt-Sachsenhausen wäre die Ampel identitätsstiftend – eine Erinnerung an die Ebbelwei-selige Vergangenheit des Quartiers rund um die Klappergasse und an das wohl bekannteste Stadtorginal. Mit dem Fraa-Rauscher-Brunnen könnte die Ampel Anziehungspunkt für Touristen werden, endlich wieder ein anderes Publikum nach Dribbdebach locken.

 

BILD vom 19.06.2018

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Prost-auf-die-Koenigin-Diesmal-wird-gewaehlt;art675,2996265

FNP, 25.April 2018

Frankfurter Römer: Ratlos im Ratskeller

FAZ vom 22.4.2018 v. Pauline Stahl

Seit mehr als drei Jahren steht der Ratskeller im Römer leer. Eine Idee für die künftige Nutzung gibt es immerhin. Museum mit Showküche

 

Schweinshaxe mit Sauerkraut, Schnitzel mit Pommes und Bier – allein der Gedanke an einen Ratskeller lässt einem in den meisten deutschen Städten das Wasser im Mund zusammenlaufen. Nicht so in Frankfurt. Dort steht der Ratskeller im Römer seit mehr als drei Jahren leer. Während sich auf dem Römerberg die Touristen tummeln, ist es vor dem Eingang zum Ratskeller ruhig. Einzig der leere Glaskasten für die Speisekarte weist darauf hin, dass sich hinter den verschlossenen Holztüren einst eine Gastwirtschaft befand.

Dass der Ratskeller bis Anfang 2015 als Kantine für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung gedient hat, ist den Passanten am Paulsplatz bekannt. Was seitdem dort passiert ist und wie es weitergeht, weiß dagegen niemand so recht. Schon damals gab es Kritik an der Art, wie sich Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) um das Thema kümmerte, nämlich „stümperhaft“, wie der Grünen-Fraktionsvorsitzende Manuel Stock sagte. Eine Idee für die künftige Nutzung gibt es schon lange. Am Mittwochabend wurde sie während einer Veranstaltung von FDP und dem Förderverein Deutsches Apfelweinmuseum vorgestellt.

Museum mit Showküche

Ginge es nach den Veranstaltern, wäre im Ratskeller schon bald ein Apfelweinmuseum mit angeschlossener Gastronomie untergebracht. „Frankfurt ist weltweit bekannt als Stadt, in der Apfelwein eine tragende Rolle spielt“, begründet der Gastronomieberater Andreas Eggenwirth die Idee und fügt hinzu: „Apfelwein ist Frankfurt und gehört nach Frankfurt.“

Ein Konzept gibt es schon. Sogar, welcher Raum für welche Ausstellungsstücke genutzt werden soll, steht fest. „Der Ratskeller soll ein Hybrid aus Museum und kleiner Erlebniswelt sein“, findet der Architekt, Denkmalschützer und Konzeptentwickler Udo Mann. In fünf verschiedenen Abteilungen, die Namen wie „Vom Baum zum Bembel“, „Das Bembel-Kabinett“ und „The World of Apple Wine“ haben, soll das Museum über den Apfelwein und seine Herkunft aufklären. Das Herz bildet dabei ein Apfelweinrestaurant mit Showküche, in der regionale und saisonale Gerichte zubereitet werden sollen.

Stadt soll auf Pacht verzichten

Das Konzept umfasst auch eine Finanzierung. „Die derzeitige Kostenschätzung für den Umbau und die Realisierung des Museums liegt bei 1,2 Millionen Euro“, sagt Mann. Insgesamt 700 000 Euro Fördergeld von Stiftungen habe der Verein schon zugesagt bekommen.

„Wir wollen der Stadt mit diesem Projekt nicht auf der Tasche liegen“, sagt der Gastronom und Unterstützer der Idee, Thorsten Dorn. „Deshalb soll das Museum mit der Gastronomie querfinanziert werden.“ Außerdem müsse die Stadt als Eigentümer des Ratskellers zunächst einmal für drei Jahre auf die Pacht verzichten. „Wenn der Betrieb angelaufen ist, können wir dann neu verhandeln und eine angemessene Pacht bezahlen.“

Bewerbungsprozess als faire Lösung?

Die Idee liegt seit gut einem Jahr vor, ein Konzept zur Umgestaltung gibt es, die Finanzierung scheint zu einem erheblichen Teil geklärt zu sein. Wo liegt also das Problem? „Das Konzept ist geschrieben, wurde geprüft und vom Liegenschaftsamt für gut befunden“, sagt Dorn. Allerdings gebe es noch zwei weitere gastronomische Bewerber für den Ratskeller. „Durch die Umstrukturierung im Liegenschaftsamt weiß außerdem keiner mehr, wer zuständig ist.“ Seines Wissens liegt der Antrag seit einem halben Jahr beim Dezernat für Bau und Immobilien, davor sei der Oberbürgermeister zuständig gewesen. Eggenwirth sagt: „Es klemmt irgendwo.“

„Es sollte einen Einsendeschluss für Bewerbungen und klare Ab- oder Zusagen geben“, meint Mann. Für den Verein entstünden Schwierigkeiten durch die Verzögerung. „Alle Stiftungen, von denen wir Fördergelder zugesagt bekommen haben, warten auf die Zusage, dass das Museum einziehen darf“, erläutert Dorn. Irgendwann würden die Zusagen der Fördermittel auslaufen und die Stiftungen das Geld anderweitig vergeben.

„Nur wer laut ist, kriegt in dieser Stadt etwas“, sagt Stefan von Wangenheim, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP. „Wir müssen da jetzt richtig laut werden.“ Der konkrete Plan lautet: einen Antrag auf eine Entscheidung stellen und die Idee des Apfelweinmuseums in der Bevölkerung bekanntmachen. Mit „Ab 2018 – mitten in der Frankfurter Altstadt!“ werben schon Flyer und Internetseite des Apfelweinmuseums. Schulklassen und andere Gruppen haben schon nach Führungen durch das Museum gefragt. Von einer Eröffnung kann jedoch noch nicht die Rede sein.

„Momentan stehen keine Entscheidungen an, was den Ratskeller betrifft“, sagt eine Sprecherin des Dezernats für Bau und Immobilien auf Anfrage. Es gebe eine städtische Arbeitsgruppe, die zurzeit die Bedingungen für die anstehende Ausschreibung abstimme. Ob das Apfelweinmuseum eine tragfähige Lösung wäre, könne sie nicht sagen.

Apfelwein-Museum im Ratskeller?

Food-Service Portal, 22.4.2018

Neues Leben für den Frankfurter Ratskeller? Ein Vorschlag lautet, hier ein Apfelweinmuseum samt Gastronomie einzurichten. 

Eine gastronomische Perle mitten in der Frankfurter Innenstadt wartet auf ihre Wiederbelebung: Seit drei Jahren gibt es im Ratskeller unter dem Römer keinen Restaurantbetrieb mehr - zuvor waren die historischen Räumlichkeiten als Kantine für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung genutzt worden. Nun hat ein Förderverein ein Konzept vorgestellt: Einziehen sollen ein Apfelweinmuseum und die dazu passende Gastronomie.

Wie die Rhein-Main-Zeitung (FAZ) berichtet, wurde der Plan für das zukünftige Deutsche Apfelweinmuseum der Öffentlichkeit vom Förderverein und der FDP vorgestellt. Sie finden: "Apfelwein ist Frankfurt und gehört nach Frankfurt", deshalb müsse das Museum auch in der Mainmetropole eröffnen. "Der Ratskeller soll ein Hybrid aus Museum und kleiner Erlebniswelt sein", sagte Konzeptentwickler Udo Mann der Zeitung. Herzstück des Museums soll ein Apfelweinrestaurant mit Showküche werden, auf der Speisekarte könnten regionale und saisonale Gerichte stehen. 

Realisierung - 700.000 € habe man bereits an Fördergeldern von Stiftungen zugesagt bekommen. Die Gastronomie werde das Museum querfinanzieren - allerdings könne erst nach einer Anlaufzeit von ca. 3 Jahren Pacht an die Stadt gezahlt werden.

Bei der Stadt Frankfurt stoßen die Pläne offenbar auf Zurückhaltung, der Antrag liege seit einem halben Jahr beim Dezernat für Bau und Immobilien, die Zuständigkeit sei derzeit ungeklärt, heißt es. Eine Sprecherin der Stadt sagte, momentan stehe keine Entscheidung an. Die Rede ist außerdem von zwei weiteren gastronomischen Bewerbern um die Fläche. Deshalb will der Förderverein die Idee nun bekannter machen und für Unterstützung aus der Bevölkerung sorgen - entsprechende Flyer sind bereits in Umlauf, auch eine Internetseite hat das Deutsche Apfelweinmuseums schon.

Cider World 2018, 15.April 2018

Wir können von einem erfolgreichen, interessanten und fröhlichen Messetag berichten. Es gab viele interessante Gespräche und neue Kontakte an unserem Stand. Viele neue und hochwertige Produkte wurden auf der wieder optimal organisierten Messe präsentiert. Es hat viel Spaß gemacht!

Cider World 2018 - persönlicher Rückblick eines Puristen

Erstmals war ich bei dieser Veranstaltung dabei, die Vorgängermessen habe ich immer verpasst, leider. Nun aber hatte ich Dienst am bekannten Stand des Fördervereins für ein Deutsches Apfelweinmuseum e. V.

Die Anreise per Fahrrad an einem sonnigen Tag war kurz, ich kam bewußt etwas früher an, wollte ich doch die Gelegenheit nutzen, mich umzuschauen. So traf ich auf meine Kollegen Lars Kochendörfer und Dirk Schneider sowie Gerhard Kaletsch. Lars Kochendörfer kannte ich noch nicht, aber ich sprach ihn sogleich auf seinen Hemdaufdruck „Nassauer Land“ an. Er ist Wirt vom Hotel-Restaurant „Felsenkeller“ in Idstein, einem sehr zu empfehlenden Lokal mit einem sehr guten Apfelwein. Freut mich, dass nun auch „Nassauer“ im Verein sind, zumal ich erst sehr spät wahrgenommen habe, dass auch im Rheingau guter Apfelwein hergestellt wird.

Zurück zur Cider World. Ich machte einen ersten Rundgang mit einem Weinglas, aus dem man trinken konnte, das mir aber nicht zum Apfelwein / Cider passen wollte – aber da stehe ich wohl allein. Nun denn, es heißt ja nun Cider World und nicht mehr Apfelwein weltweit. Dem entsprechend gab es „gefühlt“ 90 % Cider, Sidra, Sidre usw. zudem eine Unzahl von Seccos, Sekten und Apfelschaumweinen. Der klägliche Rest war Apfelwein, ein Großteil wurde mir als eine der neuen Misch-Erscheinungen in Dosen oder Kleinflaschen mit moderner, teilweise kunstvoller Aufmachung präsentiert – Mann/ Frau muss es mögen.

Es war laut, aber doch irgendwie gemütlich. Alle waren gut drauf, redselig und nett. Und viele Aussteller und Besucher gehörten eher zur jungen Generation, die viel ausprobiert und neue Wege geht. Apfelwein mit einer Note von Maracuja oder Holunderblüte in 0,33er Flaschen mit einem Etikett, das aus dem Jahr 1950 zu kommen schien. Trinkbar, aber nicht mein Geschmack. Hip-Getränke wie Apfelwein-Cola, süßgespritzt oder gemischt mit diversen Kräutern oder Früchten – alles gute Ideen, trinkbar und in Dosen, wenn man es mag. Ich bin kein Maßstab - ich bin Purist. Die Angebote für mich waren dünn und ich war froh, dass neben unserem Stand vom Deutschen Apfelweinmuseum ein großer Kelterer auch einfachen Apfelwein ausschenkte- und das nicht zu knapp. Kamen doch in die meisten Gläser eher homöopathische Dosierungen. Wobei man die dort ausgeschenkten Getränke nicht unterschätzen sollte, einige (weinige) Besucher hatten dies wohl vergessen.

Dennoch – eine Veranstaltung wie diese sollte man besucht haben, auch die Cider Week Veranstaltungen in den Tagen zuvor versprachen gute Gelegenheiten, hiesige Produkte und die Vielfalt der weltweiten Apfelvergärungsgetränke kennenzulernen – und dies wohl in heimeliger Atmosphäre. Und wie gesagt, es ergaben sich immer tolle Gespräche und lustige Situationen. Wer mal auf der Empore beim Bretonen von „Cornouaille“ war, fühlte sich sogleich an ein Mitglied aus dem Dorf von Asterix erinnert: Pferdeschwanz, Schnauzbart, Gelassenheit. Zu Recht hat der Cidre einen Award 2018 erhalten. Ein älteres „Jungkeltererpaar“ aus dem Fränkischen erklärte mir lang die Vorzüge ihrer Herstellungsart, die ich aber wieder vergessen habe.

Unser Stand zog das Interesse an wie immer. Meist waren es neugierige Blicke von Menschen, die erst antworteten, wenn man sie ansprach. „Wo ist das Museum?“ lauteten dann meist die ersten Worte. Geduldig erklärten wir die Situation. Die Verwunderung, dass es solch ein Museum noch nicht gibt und die Beteuerung, dass nur in Frankfurt ein solches stehen könne, wärmte uns das Herz. Immer dann unternahmen wir den Versuch, die Personen in unsere Listen aufzunehmen, was nur manchmal klappte. Eines unserer Prospekte mit dem Hinweis auf den Mitgliedsantrag brachten wir aber immer an die Frau oder den Mann. Mal sehen, ob was draus wird.

Und dann natürlich die Schenner, Utzer und Meckkerer. „Na, da war Hanau ja schneller“ oder „jetzt seid ihr schon so lang dran, wieso werd’s dann immer noch nix?“ oder „ich war ja auch mal bei euch debei, abber des dauert zu lang“. Na ja –was soll man sagen – nicht immer waren die Kommentare sehr böse gemeint- aber sie treffen. Man kann dann nur bedauernd mit den Schultern zucken mit dem Hinweis, dass es vielleicht schneller ginge, wenn wir mehr „Masse“ hätten, sprich mehr Mitglieder. Mitglied bleiben, Mitglied werden im Förderverein stärkt unser Anliegen und Geduld brauchen wir auch. Noch sind wir wenige angesichts der steigenden Zahl der Apfelweinliebhaber – aber ein Apfelweinmuseum wird kommen.

Alles in allem ist die Cider World eine Veranstaltung, die sich lohnt, auch wenn ich persönlich lokale Apfelweinfeste bevorzuge. Aber es ist schön, wenn neue Produkte rund um den Apfel auf den Markt kommen und drängen und es macht Freude, wenn sich immer mehr Leute auch um Obstsorten oder Streuobstwiesen kümmern. Vielleicht werden ja mal Keltereien daraus. Auch die Hersteller von Merchandising-Produkten beeindrucken. Witzige Hemden, Mützen, Taschen, Bücher rund um den Apfel oder Hessen liegen im Trend und dienen dem Ansehen der Stadt Frankfurt – das würde auch ein Deutsches Apfelweinmuseum.

Zu guter Letzt: vielen Dank an die vielen unbekannten Apfelweintrinker, mit denen ich tolle Gespräche oder auch nur Wortwechsel führen durfte - für mich war es ein gelungener Nachmittag. Vielleicht auf ein Wiedersehen beim Apfelweinfest in Frankfurt im Sommer.

von unserem Mitglied Fritz Koch

FNP, 9.März 2018

FAZ, 7.Februar 2018

Magazin "Eintracht vom Main", Dezember 2017

Frankfurter Apfelweinmesse wird größer - erstmals 

FNP, 15.November 2017

VON Andrea Möller Für die „Cider World ’18“, die bisher als „Apfelwein International“ firmierte, hat sich der Veranstalter allerhand Neues einfallen lassen. So erstreckt sich die Messe erstmals über zwei Tage. Außerdem gibt es den neu geschaffenen „Cider World Award“, und die „Cider Week“ soll größere Auswahl bieten.

Der Veranstaltungsort mit dem Gesellschaftshaus Palmengarten bleibt derselbe wie bisher.

Frankfurt Apfelwein kommt bei den Hessen besonders oft ins Glas. Natürlich wird das Getränk auch in anderen Bundesländern ausgeschenkt – sowie jenseits der deutschen Grenzen. Die Engländer bezeichnen es allerdings als Cider, während sich die Franzosen ihren Cidre schmecken lassen. „Cider ist weltweit das am stärksten wachsende Getränkesegment“, sagt Michael Stöckl. Deshalb hat er die „Apfelwein International“, die von ihm veranstaltete Messe, in „Cider World“ umgetauft. Zudem geht das Event im nächsten Jahr erstmals an zwei Tagen über die Bühne: Somit wird das Gesellschaftshaus des Palmengartens am 14. und 15. April ganz im Zeichen des Ciders stehen.

Sonntags liegt der Schwerpunkt nach wie vor auf den Konsumenten. Bei der Preview am Samstag hingegen können Groß- und Einzelhändler sowie Sommeliers ausgewählte Produkte probieren. Mit den präsentierten Weinen bewerben sich die Hersteller nämlich um den „Cider World Award 2018“. Der neu geschaffene Preis geht in Form der „Cider World Medal 2018“ an die Gewinner in vier Kategorien: "Cider still" und "Cider sparkling" gehören genauso dazu wie "Cider flavoured & mixed". „Diese dritte Sparte haben wir für exotische Spezialitäten vorgesehen“, erklärt Stöckl. „Es gibt ja zum Beispiel gehopften Apfelwein oder mit Ingwer verfeinerten Cider.“ Die vierte Kategorie nennt sich "Apfeldessertweine", umfasst Ice Cider und Produkte nach Art eines Sherrys oder Portweins.

Fachjury entscheidet 

Wer die Medaillen in Empfang nehmen kann, entscheidet eine mehrköpfige Fachjury. Mit dabei ist etwa Prof. Dr. Frank Will vom Institut für Weinanalytik und Getränkeforschung der staatlichen Hochschule Geisenheim. „Diese hat den ,Cider World Award‘ schließlich maßgeblich mitgestaltet.“ Zum Expertenkreis zählen auch Torben Toldam-Andersen, Professor für Obstbau an der Universität in Kopenhagen, Peter Mitchell von der Cider & Perry Academy in England sowie weitere Fachleute aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Spanien. „Gemeinsam bilden sie eine Jury, die es so noch nicht gegeben hat.“ Neben der „Cider World Medal“ erhalten die Gewinner übrigens eine wissenschaftliche Analyse der eingereichten Getränke.

Unter den potenziellen Preisträgern könnten sich auch einige Iren befinden. Immerhin bildet ihre Heimat das Gastland der nächsten Messe. „In Irland, einem Mutterland des Ciders, gibt es tolle Produkte aus kleinen Manufakturen“, weiß Stöckl. Von der Grünen Insel reisen elf Hersteller nach Frankfurt – darunter bekannte Erzeuger wie Finnbarra Cider aus Cork. Insgesamt erwartet der Veranstalter für 2018 wieder mehr als 90 nationale und internationale Aussteller. Produzenten aus Frankreich, Italien und Spanien haben sich schon angemeldet. „Das gilt auch für einen japanischen Teilnehmer und zeigt, welch enorme Bedeutung die Messe bei ihm hat.“ Aus Fernost anzureisen sei ja mit erheblichen Kosten verbunden.

Vorverkauf hat begonnen 

In den Tagen vor dem Event ist auch wieder die „Cider Week“ geplant. Sie beginnt am Freitag, dem 6. April und soll ein größeres Angebot als bisher umfassen. „Wir möchten das Thema nicht nur in einschlägigen Lokalen widerspiegeln, sondern auch internationalen Gastronomen schmackhaft machen.“ Während die Website für die „Cider Week“ erst Anfang 2018 freigeschaltet wird, hat der Kartenvorverkauf für die „Cider World“ bereits begonnen: unter www.cider-world.com.

 

Unternehmer Thorsten Dorn will endlich Konzepte umsetzen.

Frankfurter Apfelweinmuseum:       „Es hängt an der Stadt!“ 

Extra Tipp, 11. November 2017

Schöppsche-Kenner Thorsten Dorn in einer Ebbelwoi-Wirtschaft: „Wir wollen endlich das Apfelweinmuseum eröffnen und uns selbst tragen. Es fehlt nur die Genehmigung“, sagt er.  Foto© jdr

 

Von Janine Drusche 

Seit Jahren planen Förder- und Trägerverein des Deutschen Apfelweinmuseums ein solches in der Frankfurter Innenstadt. Ein Konzept zur Selbstfinanzierung im Ratskeller liegt dem Liegenschaftsamt seit Monaten vor. Dort ist aber immer noch keine Entscheidung gefallen.

Vor rund sechs Jahren fasste eine Handvoll Apfelwein-Liebhaber den Entschluss, ein Museum zum Stöffsche in der Mainmetropole zu eröffnen. Gibt es solche bereits in Frankreich, England und Spanien, so hinken Deutschland und die Apfelweinhochburg Frankfurt bislang hinterher. „Das wollen wir ändern, schließlich liegt in Hessen das Herz des Apfels“, sagt Unternehmer Thorsten Dorn, Gründungsmitglied des Gewerbevereins Alt-Sachsenhausen und des Förder- und Trägervereins des Deutschen Apfelwein-museums. Mit im Boot sitzen unter anderem der Rödelheimer Kelterer Günter Possmann und PR-Guru Jürgen Aha, die derzeit darauf hoffen, dass ihr Apfelweinmuseum 2018 bereits im Ratskeller am Römerberg eröffnet werden kann.

Laut Info-Flyer ist das bereits beschlossene Sache. Der läuft allerdings in der dritten Auflage. Anvisiert hatten die Gründer des Apfelweinmuseums schon eine Eröffnung 2016, vorher sogar noch früher. Das ehemalige Tanzlokal "Paradieshof" in Alt-Sachsen-hausen stand als Räumlichkeit zur Debatte, doch die Stadt Frankfurt erteilte eine Absage. Auch aus dem "Haus Schildknecht" am Hühnermarkt wurde kein Zuhause für den Apfelwein und zugehörige Utensilien. „Deshalb konzentrieren wir uns jetzt voll und ganz auf den "Ratskeller". Eine Stadt wie Frankfurt braucht ein Museum für ihr Nationalgetränk. Wenn nicht mitten auf dem Römerberg, wo dann?“, sagt Thorsten Dorn. Nun liege dem Liegenschaftsamt seit Monaten das haarklein geplante Konzept – auch zur Selbstfinanzierung, ohne Unterstützung seitens der Stadt – des Museums im "Ratskeller" vor.

„Aber wir haben noch immer keine Antwort, ob wir den "Ratskeller" künftig nutzen können. Ich habe sehr oft nachgehakt, denn wir sitzen auf heißen Kohlen. Eigentlich hätte unser Konzept längst beim Stadtparlament besprochen werden sollen, aber passiert ist noch nichts. Dabei haben wir ja alles: Das Konzept steht und mehrere hunderttausend Euro Sponsorengelder wurden uns auch zugesichert.“ Ständig werde einer der Initiatoren auf den Stand der Dinge angesprochen: „Doch wir können nichts sagen. Wir hängen in der Luft. Und das, obwohl uns schon zwei Gastronomen zugesagt haben, das Museum zu tragen“, sagt Dorn: „Das ist unbefriedigend! Die Stadt steckt Millionen in ein Romantikmuseum, gibt uns aber keine Chance, unseren heimischen Apfelwein zu präsentieren“, so Dorn.

Auf Nachfrage des EXTRA TIPPs sagte Stadtrat Jan Schneider, zuständiger Dezernent fürs Liegenschaftsamt: „Bislang ist das Apfelweinmuseum nur eine Idee.“ Das ärgert Dorn: „Wir haben zu dem Konzept sogar Architekturpläne eingereicht und sind weit entfernt davon, nur eine Idee zu sein. Im Gegenteil, es ist alles durchgeplant und kalkuliert!“ Doch das spielt im Büro des Stadtrats keine Rolle: Eine Arbeitsgruppe prüfe das Konzept auf langfristige Tragfähigkeit, so Sprecherin Elke von Busekist. Wie lange das noch andauert, sei nicht abzusehen. Durch Umstrukturierungen im Amt käme es zu Verzögerungen in den Abläufen. Außerdem gäbe es viele gute Konzepte für die Liegenschaft, man müsse sehen, was am ertragreichsten sei.

Mit einer Eröffnung des Museums 2018 ist also vorerst nicht zu rechnen.

FAZ, 15. Juli 2017

Rhein-Main Extra Tipp, 16. April 2017

Unser Stand auf der 9. Internationalen Apfelweinmesse im Gesellschaftshaus Palmengarten am 26. März 2017 - Schön war's!

               Gastland 2017 war Dänemark.

Frohes Neues Jahr 2017!

20. Dez. 2016 Traditionelles Vereins-Treffen       auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt

Vielen Dank, an alle, die dabei waren!!

Es war ein schönes Treffen, in lustiger Runde und mit herrlichem Bilck auf den Markt, das alte Karusell, den Römer und den großen, leuchtenden Weihnachtsbaum.

 

Fröhliche Weihnachten an alle Leser und Besucher unserer Seite :-)

FAZ, 15. Oktober 2016

FR, 13. Oktober 2016

30. September 2016 in Wiesbaden

Eine Delegation von Träger- und Förderverein besuchte das Stadtmuseum Wiesbaden (v.l.n.r.: Jürgen Aha, Thorsten Dorn, Udo Mann, Günter Possmann und Claudia Manns). Hier wurde auch ein Gewölbekeller zum Museum. Sehr interessant und einen Besuch wert! Und nach dem Museumsbesuch bietet sich ein Besuch im Wiesbadener Ratskeller an, der sich um die Ecke befindet ;-)

FNP, 31. Mai 2016

FAZ, 27. Mai 2016

FNP, 20. Mai 2016

Neue Sammlung für das Deutsche Apfelweinmuseum

Frau Schöne von Karben und Vorstandsmitglied Fritz Koch

Am 16. März 2016 übergab Frau Schöne von Carben, Tochter der verstorbenen Volksschauspielerin Liesl Christ, dem Förderverein eine Sammlung von Bembeln vom Volkstheater und der HR-Produktion Zum Blauen Bock.

Diese Schenkung beinhaltet rund 35 Apfelwein-

krüge aller Größen, einige Apfelweinbecher und Gläser. Viele der Stücke sind einzigartig, da sie für besondere Anlässe gefertigt wurden, wie Geburtstage oder das Jubiläum des Volkstheaters.

 

Der Verein wird die Stücke in seine Sammlung aufnehmen und entsprechend archivieren, um sie im geplanten Museum ausstellen zu können. Wir sind weiterhin auf der Suche nach Objekten, Bildern oder Dokumenten, die für die Darstellung der Geschichte des Apfelweins, seiner Kultur und Herstellung relevant sind.

 

 

Haben Sie gut erhaltene Gläser und Krüge rund um den Apfelwein, die Sie dem Deutschen Apfelweinmuseum als Ausstellungsstücke spenden möchten, dann melden Sie sich bei uns: Kontakt

und/oder werden Sie Mitglied... wir freuen uns!

Die 8. Internationale Apfelweinmesse:

APFELWEIN WELTWEIT

Sie fand statt am 10. April 2016

im Gesellschaftshaus Palmengarten Frankfurt

Gastland 2016 war Japan

Apfelwein Weltweit &                                                                      Deutsches Apfelweinmuseum  

Die Gründer der Apfelweinmesse "Apfelwein Weltweit", Michael Stöckl und Andreas Schneider, beschließen mit dem Träger- und Förderverein Deutsches Apfelweinmuseum eine intensivere Zusammenarbeit.

v.l.n.r.: Michael Stöckl von der Landsteiner Mühle, Günter Possmann, Sprecher des Trägervereins und Andreas Schneider vom Obsthof am Steinberg

Pressetermin im Ratskeller am 19. Nov. 2015

Bei diesem Treffen wurden erstmals unsere Pläne für eine Nutzung des Ratskellers und Römerkellers der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Pläne finden Sie unter dem Reiter "Das Museumskonzept".

v.l.n.r.: Michael Stöckl (Apfelwein Weltweit), Günter Possmann, Stadtrat a. D. Prof. Dr. Hilmar Hoffmann, Honorarkonsul Klaus Sturmfels, Andreas Schneider (Apfelwein Weltweit)

FNP, 9. November 2015

6. November 2015

Der Trägerverein Deutsches Apfelweinmuseum hat einen neuen Vorstand gewählt:

v.l.n.r.: Claudia Manns (Förderverein), Sidra-Spezialist Eduardo Vazquez Coto, Sachsenhausen-Urgestein Thorsten Dorn, Neuer Sprecher Günter Possmann und Rechtsanwalt Dr. Klaus Engfer. Mit-Initiator Jürgen Aha steht dem neuen Vorstand nicht mehr zur Verfügung. Weiterhin (o. Abb.): Margita Prinzessin zu Ysenburg-Wächtersbach und Büdingen, Landrat a.D. Horst Schnur, Architekt Udo Mann und die ehemalige Apfelweinkönigin Christina Gerlitz.