Der Förderverein

Vorsitzender: Robert Theobald (4. v. links)

Stellvertretende Vorsitzende: Claudia Manns (5. v. links)

Kassenwart: Günter Possmann (2. v. links)

Schriftführer: Dr. Fritz Koch (6. v. rechts)

Beisitzer: Klaus Kauker (3. v. l.), Fritz Küsters (5. v. r) und Stefan Weber (7. v. l.)

Förderverein Deutsches Apfelweinmuseum e.V.

Schwarzsteinkautweg 17

60598 Frankfurt am Main

Tel.: 0179 / 375 9744

Die Aufgaben des Fördervereins:

 

Zweck des Fördervereins ist die Beschaffung und Weitergabe von Mitteln für den Trägerverein Deutsches ApfelweinMuseum e.V. zur Verwirklichung seiner steuerbegünstigten Zwecke von Förderung der Bildung, Kunst und Kultur sowie des Heimatgedankens.

 

Der Förderverein lädt zu Stammtischen in verschiedenen Apfelweinwirtschaften ein.

Zweck dieses Stammtisches ist es, Interessierte der Apfelweinkultur und
insbesondere des geplanten Apfelweinmuseums zusammenzubringen. Hier können
Informationen, Meinungen und Ideen zur Verwirklichung des Deutschen
Apfelweinmuseums ausgetauscht werden und Gespräche jeder Art in zwangloser
Runde geführt werden

Zu diesen Stammtischen wird in unregelmäßigen Abstanden vom Förderverein eingeladen.

Wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse an foerderverein@deutsches-apfelweinmuseum.de schreiben, werden Sie zukünftig hierzu ebenfalls eingeladen.

 

Außerdem besucht der Förderverein mit seinem Infostand regelmäßig zahlreiche Veranstaltungen wie das Apfelweinfestival am Rossmarkt, die Hessische Apfelweinmeisterschaft oder die Internationle Apfelwein-Messe.

Dabei informieren wir über den aktuellen Projektfortschritt, vernetzen uns mit Freunden und Förderern des Apfelweins und gewinnen Interessierte als Mitglieder für den Förderverein des Deutschen Apfelweinmuseums.

 

25. März 2015:

3. Mitgliederversammlung des Fördervereins

Die jährliche Mitgliederversammlung des Fördervereins Deutsches Apfelweinmuseum e.V. fand am 25. März im Haus der Freunde Frankfurts in der Schellgasse 8 in Sachsenhausen statt, einem Haus aus dem Jahr 1292, das damit das älteste noch existierende Fachwerkhaus in Frankfurt am Main ist.

 

Nach der Begrüßung und Eröffnung durch den Vorsitzenden Robert Theobald  folgte der angekündigte Vortrag von Herrn Uwe Engert zum Thema des Übergangs vom Wein zum Apfelwein in Sachsenhausen.

 

Engert führte aus, dass um das Jahr 1840 die Weinanbaufläche in der Gemarkung Sachsenhausen, vor allem auf dem Sachsenhäuser Berg, noch 154 Hektar betrug und damit mehr als auf der Frankfurter Seite, aber wesentlich weniger als in den Jahrhunderten zuvor. Doch der Weinanbau in Frankfurt neigte sich dem Ende entgegen, immer mehr Baumstücke wurden angelegt, aber auch Ackerflächen für Gemüse. Die „Hecker“, so genannt nach der Hacke als ihrem Arbeitsgerät, gingen mehr und mehr dazu über, Apfelwein herzustellen und diesen auch zu verkaufen. Unter den Namen dieser „Hecker“ fand er nahezu alle noch heute in der Apfelweinbranche tätigen Familien Sachsenhausens, u. a. Freyeisen, Wagner oder Theobald. Dieser „Verzapf“ fand meist in den eigenen Häusern oder Wohnungen statt. Aus der Berufsbezeichnung der Hecker, so Engert, leitet sich auch der Name Heckenwirtschaft ab, die nur zeitweise ab etwa November für ca. 3-4 Monate ihre Pforten für die durstigen Kehlen öffneten. Kennzeichen für die Bereitschaft auszuschenken war der sichtbar ausgehängte Strauss, Busch oder Kranz mit einem Apfel. Als typische Heckenwirtschaft nannte Herr Engert die Wirtschaft „Omnibus“ bzw. „Schwarz Kätt“ in der Dreikönigsstraße in Sachsenhausen. In der Stube im Obergeschoss wurde der Wein mit einem „wohl bekommt‘s“ serviert, im Erdgeschoss der Apfelwein den Gästen aus allen Gesellschaftsschichten ohne Kommentar auf den Tisch gestellt. Nicht die Reblaus, erfuhren die Zuhörer, sondern die Industrialisierung und der damit verbundene Flächenbedarf für neue Einwohner machte dem Weinanbau in Frankfurt den Garaus. Der Apfelwein hatte nun aber seinen Platz im Apfelweinparadies Sachsenhausen, so Engert, gefunden.